Rahmenbedingungen unserer Einrichtung

Rahmenbedingungen unserer Einrichtung

 

Öffnungs- , Kern- und Schließzeiten

Der Kindergarten ist täglich von 7.00 – 16.00 Uhr geöffnet

Unsere Kernzeit mit pädagogischen Angeboten ist von 9.00 – 12.00 Uhr. In dieser Zeit sollten alle Kinder anwesend sein und der Ablauf so wenig wie möglich gestört werden.

 

Schließtage:

Zu Beginn jedes Kindergartenjahres wird den Eltern rechtzeitig die Schließtageregelung für das kommende Kindergartenjahr vorgelegt. Die Schließtage orientieren sich hauptsächlich an den Schulferien. Die gesetzliche Vorgabe erlaubt es, den Kindergarten an 30 Arbeitstagen zu schließen. Zusätzlich stehen dem Team 5 Schließtage für Teamfortbildungen je nach Bedarf zur Verfügung. Die Schließtageregelung wird in Absprache mit dem Träger erarbeitet und dem Elternbeirat vorgelegt.

 

 

Essensangebot

Im Tagesablauf haben die Kinder zweimal die Möglichkeit zur gemeinsamen Brotzeit. Hierbei legen wir viel Wert auf gesunde Ernährung und bitten die Eltern ihren Kindern eine ausgewogene Brotzeit mitzugeben. Im Alltag können sich die Kinder an einer Obst- und Gemüseauswahl bedienen, die durch das Schulobstprojekt finanziert wird. Getränke, wie Wasser und Tee stehen jederzeit zur Verfügung. Falls von den Eltern gewünscht, können die Kinder ein warmes Mittagessen bekommen, das von der Küche des Fischerstüberl geliefert wird.

 

Anzahl der Plätze – Betriebserlaubnis

Laut der Betriebserlaubnis vom 01.09.2006 nach § 45 SGB VIII bzw. Art. 9 BayKiBiG wurde unserem Kindergarten gestattet, bis zu höchstens 60 Kinder aufzunehmen. Unsere Kindertageseinrichtung ist geeignet für die Aufnahme von Kindern von 18 Monaten bis zum Schuleintritt. Kinder unter 3 Jahren haben dabei den Faktor 2, d.h. sie werden doppelt gezählt.

 

Elternbeiträge:

Der monatliche Elternbeitrag ergibt sich aus den gebuchten Betreuungsstunden plus Zusatzkosten, wie Tee- und Spielgeld. Die Elternbeiträge sind zahlbar in 12 Monatsraten. Individuell werden Wickelgeld und Geld für warmes Mittagessen zugezahlt.                                                   Für Eltern mit geringfügigem Einkommen besteht die Möglichkeit, beim Jugendamt einen Antrag auf Bezuschussung oder Übernahme der Kosten zu beantragen. Die Formulare können beim Jugendamt oder bei der Kindergartenleitung angefordert werden.

 

Versicherung

Die pädagogischen Mitarbeiterinnen sind während der Öffnungszeiten für die ihnen anvertrauten Kinder verantwortlich. Sie sorgen für das Wohl der Kinder. Im Regelfall übernehmen die Mitarbeiterinnen die Verantwortung für die Kinder bei der persönlichen Übergabe durch die Eltern und geben sie beim Abholen mit der Übergabe an die Eltern wieder ab.

Bei Veranstaltungen und Festen, bei denen die Eltern anwesend sind, obliegt die Aufsichtspflicht bei diesen.

 

 

Situation der Kinder und Familien in der Einrichtung und im Einzugsbereich

Wie schon beschrieben, kommen viele unserer Kinder und Familien aus der näheren Umgebung des Kindergartens oder den neuen Baugebieten in Passau. Die Einen wohnen dort mit ihren Eltern, die ursprünglich auch aus dem Raum Passau kommen und Großeltern oder andere Verwandte in der Umgebung haben. Andere sind aus beruflichen oder privaten Gründen in die Stadt Passau gezogen und sind eher auf sich selbst, Organisationen oder Nachbarschaftshilfe angewiesen. Durch die Mobilität der Eltern und dem Wunsch nach einem individuell passenden Kindergarten kommen nun auch Kinder aus anderen Stadtteilen und Gemeinden zu uns in den Kindergarten. Dem Anspruch der Verschiedenheit durch Nationalität, soziale Schichten und Sprache wollen wir gerecht werden und unsere Arbeit danach ausrichten.

 

 

Unser rechtlicher Auftrag – Zielvorgaben und BayBEP als Orientierungsrahmen

 

 BayKiBiG (Auszüge aus Art. 13)

„Das pädagogische Personal in förderfähigen Kindertageseinrichtungen hat die Kinder in ihrer Einrichtung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu unterstützen. Mit dem Ziel, zusammen mit den Eltern den Kindern die hierzu notwendigen Basiskompetenzen zu vermitteln. Dazu zählen beispielsweise positives Selbstwertgefühl, Problemlösefähigkeit, lernmethodische Kompetenz, Verantwortungsübernahme sowie Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit. Das pädagogische Personal hat die Kinder ganzheitlich zu bilden und zu erziehen und auf deren Integrationsfähigkeit hinzuwirken. Der Entwicklungsbedarf des Kindes ist hierbei zu beachten.“

Die Arbeit in unserer Kindertagesstätte richtet sich nach den Zielen des BayKiBiG und dem darin enthaltenen Bayr. Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung (BEP)

 

 

BEP – Bildungs- und Erziehungsplan

Der Bayr. Bildungs- und Erziehungsplan versteht Erziehung und Bildung als ein auf Dialog ausgerichtetes Geschehen zwischen gleichwertigen Personen. Er ist vor dem Hintergrund eines Menschenbildes entworfen worden, der das Kind als ein Wesen ansieht, das auf Selbstbestimmung und Selbsttätigkeit vorbereitet wird. Mit Neugier und Kompetenzen ausgestattet, erkundet und erforscht es – mit Unterstützung der erwachsenen Bezugspersonen – sich selbst und die Welt um sich herum. Es eignet sich dabei Wissen an.                                             Der Bezugspunkt erzieherischen Denkens und Handelns ist daher das Kind als vollwertige Persönlichkeit, das zu seiner Entfaltung auf vielfältige Anregungen von Seiten der Erwachsenen angewiesen ist.

 

Ein solches Bild vom Kind verlangt vom Erwachsenen:

– Akzeptanz und Respektierung des Kindes

– Impulse gebende und unterstützende Begleitung des Kindes

– Förderung der Eigenaktivität und Selbstgestaltung des Kindes

– Stärkung des Wohlbefindens und Selbstwertgefühl des Kindes

– Das Bewusstsein, dass alle Beteiligten Lernende und Lehrende sein können. Das heißt, dass mit den Kindern gemeinsam klare Regeln und Grenzen ausgehandelt werden und deren Einhaltung vereinbart wird.

 

Kinderschutzauftrag

„Zu den Aufgaben von Kindertageseinrichtungen zählt auch die Sorge um jene Kinder, deren Wohlergehen und Entwicklung gefährdet ist, und ihr Schutz vor weiteren Gefährdungen. Wohlergehen und Wohlbefinden des Kindes sind maßgebliche Voraussetzungen dafür, dass kindliche Lern- und Entwicklungsprozesse gelingen.“ (Art. 8.3.3. BEP)                                           „Erkennen und Abwenden akuter Kindeswohlgefährdungen ist ein komplexes Aufgabengebiet, mit dem viele verschiedene Stellen befasst sind … Viele Aufgaben können nur Fachkräfte wahrnehmen, die dafür besonders qualifiziert sind … Um den betroffenen Kindern und Familien in optimaler Weise helfen zu können, sind spezielle Fachkenntnisse und methodisches Erfahrungswissen unentbehrlich. Erforderlich ist daher, dass diese Stellen zusammenarbeiten, um mit vereinten Kräften den betroffenen Kindern und Familien Unterstützung, Hilfestellung und Schutz zu geben. Das vorrangige Ziel aller helfenden Instanzen ist es, zum Wohl des Kindes, mit den Eltern gemeinsam, eine einvernehmliche, die Gefährdung abwendende Lösung herbeizuführen.“ (Art. 8.3.3. BEP)