Kooperation

Kooperation Kindergarten – Grundschule

Um den Kindern den Übertritt vom Kindergarten in die Schule so positiv wie möglich gestalten zu können, kooperiert der evangelische Kindergarten mit den Schulen, in deren Sprengel er sich befindet. Dies geschieht hauptsächlich im Vorschuljahr. In unserem Kindergarten findet die Kooperation Kindergarten-Schule meist mit der Grundschule Haidenhof und der Grundschule St. Anton statt. Ein Praxisbeispiel für diesen Bereich ist z.B. der Vorkurs “Deutsch”. Hier werden Kinder mit Migrationshintergrund erfasst und beobachtet und in Absprache mit der Schule bei Sprachauffälligkeiten und Defiziten anteilig von Erzieherin und Lehrerin in Form eines Deutschkurses betreut.

Ein weiteres Beispiel für die gute Zusammenarbeit sind die Schuleinschreibung oder der Besuch einer Unterrichtsstunde in der Grundschule, bei der die Erzieherinnen und die Lehrer Hand in Hand arbeiten.

 

Kooperation mit Fachstellen

Jugendamt:

Das Jugendamt Passau mit seiner Geschäftsstelle in der Spitalhofstraße ist unsere Aufsichtsbehörde. Es ist zuständig für die Erteilung der Betriebserlaubnis und es kontrolliert die förderrelevanten Voraussetzungen aus dem BEP und dem BayKiBiG. Ebenso müssen die Anstellungs- und Betreuungsschlüssel monatlich zur Kontrolle übermittelt werden.

 

Frühförderung:

Die Frühförderstelle in Passau ist erste Anlaufstelle bei Fragen zur Förderung von Kindern mit leichteren Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten. In Absprache mit den Eltern wird diese bei Fragen zu Rate gezogen. Die Eltern können dann bei Bedarf kostenlos Förderprogramme in deren Einrichtung in der Neuburgerstraße 128 wahrnehmen.

 

PPD-Pädagogisch-psychologischer Dienst:

Der PPD unterstützt den Kindergarten und die Eltern bei leichteren Entwicklungs- und Erziehungsfragen. Hierbei findet die Förderung im 14-tägigen Rhythmus im Kindergarten statt und zielt auf die Bereiche Sprache, allgemeine Entwicklung und Verhalten ab. Fachkräfte des PPD sind Heilpädagoginnen, Erzieherinnen, Sonderpädagoginnen, Diplompsychologinnen und Diplompädagoginnen.

 

Therapiemaßnahmen:

Meist nach der Erstfassung durch den PPD werden einzelne Kinder zu Fachstellen verwiesen, die gezielt deren Problematik z.B. Sprachauffälligkeiten, Entwicklungsdefizite, soziale Kompetenzen in Angriff nehmen. Dies sind in unserem Haus z.B. Logopäden, Ergotherapeuten, Krankengymnasten und Heilpädagogen.

 

Gesundheitsamt/Ärzte:

Immer wieder kommt es im Kindergartenalltag vor, dass meldepflichtige Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps und Röteln, aber auch andere Krankheiten auftreten, die hoch ansteckend und somit meldepflichtig sind. Auch der Befall von Läusen gehört dazu. Um die Ausbreitung dieser Krankheiten zu verhindern, wird mit dem Gesundheitsamt zusammengearbeitet, um Vorkehrungsmaßnahmen zu treffen und eine weitere Ansteckung zu vermeiden.

Die Einschulungsuntersuchung unserer Vorschulkinder erfolgt auch in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Passau.

Die Zusammenarbeit mit den Ärzten beschränkt sich in erster Linie auf den jährlichen Besuch vom Zahnarzt im Kindergarten, der die Kinder über gesunde Ernährung und das richtige Zähneputzen informiert. Gespräche mit den Kinderärzten kommen nur in Absprache mit den Eltern vor und können ohne deren Einverständniserklärung nicht erfolgen.

 

Schulen / Fachschulen:

Im Laufe eines Kindergartenjahres finden sich immer wieder Praktikanten ein, die in das Berufsfeld der Erzieherin oder Kinderpflegerin hineinschnuppern wollen. Diese kommen häufig von der Kinderpflegeschule, der Fachakademie für Sozialpädagogik, der Fachoberschule oder anderen Schulen. Um einen guten Verlauf des Praktikum zu gewährleisten, erfolgt ein enger Austausch mit den Schulen.

Zusammenarbeit mit externen Anbietern:

Immer wieder bieten auch externe Einrichtungen im Kindergarten Kurse an, die außerhalb der Kernzeiten mit Anmeldung und Gebühr stattfinden. Beispiele hierfür sind Tanzkurse der Tanzschule “Some simple Steps”, Englischunterricht durch eine ausgebildete Fachkraft und Musikalische Früherziehung durch eine Musiklehrerin. Diese Angebote haben nichts mit der regulären Kindergartenarbeit zu tun. Sie finden außerhalb der Kernzeit statt und der Kindergarten stellt lediglich die Räume hierfür zu Verfügung. Bei zu wenig Teilnehmern kann es sein, dass eines der Angebote in manchen Jahren nicht stattfindet.