Struktur und Rahmenbedingungen unserer Einrichtung

1. Struktur und Rahmenbedingungen unserer Einrichtung

 

1.1. Information zu Träger und Einrichtung

 

Einrichtungsart und Zielgruppe

Der evangelische Kindergarten Kunterbunt ist eine Einrichtung mit 60 genehmigten Plätzen.

Wir betreuen Kinder im Alter von 1,5 – 6 Jahren. Voraussetzung ist, dass das Kind schon gehen kann. Kinder unter 3 Jahren werden in die Regelkindergartengruppen eingegliedert. Wir nehmen Kinder aller Konfessionen, Nationen und mit verschiedenen Sprachen auf.

 

Standort und Lage

Der evangelische Kindergarten liegt im Stadtteil Haidenhof in direkter Nachbarschaft des “Betty – Pfleger – Altenheims” der AWO. Da er sich am Ende der Sackgasse befindet, liegt er sehr verkehrsberuhigt. Die Kinder kommen hauptsächlich aus den neuen Baugebieten in Passau (z.B. Kohlbruck) und aus der näheren Umgebung.

Geschichte des Kindergartens

Im Jahr 1907 begann die Betreuung der Kinder im ersten eigenen evangelischen Kindergarten im Haus Nikolastraße 12b. Der Umzug in den gegenüberliegenden Neubau erfolgte 1950. Nachdem die gesetzlichen Bestimmungen die Weiterführung des Kindergartens im bisherigen Rahmen unmöglich machten, beschloss der Kirchenvorstand 1976 den Neubau eines Kindergartens am Weinleitenweg 21. Fast 35 Jahre später wurde der Kindergarten generalsaniert und nach einer Auslagerungszeit neu bezogen.

 

Öffnungs- , Kern- und Schließzeiten

Der Kindergarten ist täglich von 7.00 – 16.00 Uhr geöffnet

Unsere Kernzeit mit pädagogischen Angeboten ist von 9.00 – 12.00 Uhr. In dieser Zeit sollten alle Kinder anwesend sein und der Ablauf so wenig wie möglich gestört werden.

 

Schließtage:

Zu Beginn jedes Kindergartenjahres wird den Eltern rechtzeitig die Schließtageregelung für das kommende Kindergartenjahr vorgelegt. Die Schließtage orientieren sich hauptsächlich an den Schulferien. Die gesetzliche Vorgabe erlaubt es, den Kindergarten an 30 Arbeitstagen zu schließen. Zusätzlich stehen dem Team 5 Schließtage für Teamfortbildungen je nach Bedarf zur Verfügung. Die Schließtageregelung wird in Absprache mit dem Träger erarbeitet und dem Elternbeirat vorgelegt.

 

 

Essensangebot

Im Tagesablauf haben die Kinder zweimal die Möglichkeit zur gemeinsamen Brotzeit. Hierbei legen wir viel Wert auf gesunde Ernährung und bitten die Eltern ihren Kindern eine ausgewogene Brotzeit mitzugeben. Im Alltag können sich die Kinder an einer Obst- und Gemüseauswahl bedienen, die durch das Schulobstprojekt finanziert wird. Getränke, wie Wasser und Tee stehen jederzeit zur Verfügung. Falls von den Eltern gewünscht, können die Kinder ein warmes Mittagessen bekommen, das von der Küche des “Fischerstüberl” geliefert wird.

 

Anzahl der Plätze – Betriebserlaubnis

Laut der Betriebserlaubnis vom 01.09.2006 nach § 45 SGB VIII bzw. Art. 9 BayKiBiG wurde unserem Kindergarten gestattet, bis zu höchstens 60 Kinder aufzunehmen. Unsere Kindertageseinrichtung ist geeignet für die Aufnahme von Kindern von 18 Monaten bis zum Schuleintritt. Kinder unter 3 Jahren haben dabei den Faktor 2, d.h. sie werden doppelt gezählt.

 

Elternbeiträge:

Der monatliche Elternbeitrag ergibt sich aus den gebuchten Betreuungsstunden inkl.  Zusatzkosten, wie Tee- und Spielgeld. Die Elternbeiträge sind zahlbar in 12 Monatsraten. Individuell werden Wickelgeld und Geld für warmes Mittagessen zugezahlt. Die einzelnen Beträge sind in unserem Flyer und auf der Hompage aufgeführt und werden im Rahmen der Aufnahme an die Eltern weitergegeben. Für Eltern mit geringfügigem Einkommen besteht die Möglichkeit, beim Jugendamt einen Antrag auf Bezuschussung oder Übernahme der Kosten zu beantragen. Die Formulare können beim Jugendamt oder bei der Kindergartenleitung angefordert werden.

 

Versicherung

Die pädagogischen Mitarbeiterinnen sind während der Öffnungszeiten für die ihnen anvertrauten Kinder verantwortlich. Sie sorgen für das Wohl der Kinder. Im Regelfall übernehmen die Mitarbeiterinnen die Verantwortung für die Kinder bei der persönlichen Übergabe durch die Eltern und geben sie beim Abholen mit der Übergabe an die Eltern wieder ab.

Bei Veranstaltungen und Festen, bei denen die Eltern anwesend sind, obliegt die Aufsichtspflicht bei diesen.

 

Personal

Erzieherinnen (Pädagogische Fachkräfte):

Erzieherinnen durchschreiten eine 5-jährige Ausbildung, die sich aus zwei Jahren sozialpädagogischem Seminar, zwei Jahren Studium an der Fachakademie für Sozialpädagogik und einem Jahr Berufspraktikum zusammensetzt.

 

Kinderpflegerinnen (Pädagogische Zusatzkräfte):

Kinderpflegerinnen absolvieren eine 2-jährige Ausbildung an der Berufsfachschule für Kinderpflege.

 

Anstellungs- und Fachkräfteschlüssel:

Entsprechend den Vorgaben des BayKiBiG ist der Anstellungsschlüssel, die Zahl und Qualifikation des erforderlichen Personals in Abhängigkeit von den betreuten Kindern in der Ausführungsverordnung festgelegt. Die Ausführungsverordnung sieht den Einsatz mindestens einer pädagogischen Fachkraft für je 11,5 Buchungszeitstunden vor.

 

Praktikanten:

Über unsere Personalbesetzung hinaus ist es uns ein Anliegen, unsere Einrichtung für verschiedenste Praktikanten zu öffnen und ihnen unsere pädagogische Arbeit vorzustellen und sie während ihrer Ausbildung zu begleiten. Die Praktikanten kommen meist aus der Fachakademie für Sozialpädagogik, der Fachoberschule, der Kinderpflegeschule und der Heilerziehungspflegeschule.

 

GRUPPE ROT:

Isabella Schrank   (Erzieherin, Gruppenleitung, Leitung)

Stefanie Schrank  (Erzieherin)

Claudia Parzer      (Kinderpflegerin)

Jasmin Kenani      (Kinderpflegerin)

 

 

GRUPPE GRÜN: 

Lisa Gigl                (Erzieherin, Gruppenleitung, stv. Leitung)

Sabine Pröstler       (Erzieherin)

Petra Saller            (Kinderpflegerin)

Claudia Pawlowski   (Kinderpflegerin)

 

Außerdem werden in unserem Kindergarten eine Raumpflegerin und ein Hausmeister beschäftigt.

Eine genaue Aufgabenbeschreibung der einzelnen pädagogischen Mitarbeiter und ein Arbeitsplan für die Raumpflegerinnen wurden erarbeitet, an das Personal ausgeteilt und im Kindergarten hinterlegt.

 

1.2. Situation der Kinder und Familien in der Einrichtung und im Einzugsbereich

 

Wie schon beschrieben, kommen viele unserer Kinder und Familien aus der näheren Umgebung des Kindergartens oder den neuen Baugebieten in Passau. Die Einen wohnen dort mit ihren Eltern, die ursprünglich auch aus dem Raum Passau kommen und Großeltern oder andere Verwandte in der Umgebung haben. Andere sind aus beruflichen oder privaten Gründen in die Stadt Passau gezogen und sind eher auf sich selbst, Organisationen oder Nachbarschaftshilfe angewiesen. Durch die Mobilität der Eltern und dem Wunsch nach einem individuell passenden Kindergarten kommen nun auch Kinder aus anderen Stadtteilen und Gemeinden zu uns in den Kindergarten. Dem Anspruch der Verschiedenheit durch Nationalität, soziale Schichten und Sprache wollen wir gerecht werden und unsere Arbeit danach ausrichten.

 

1.3.Unser rechtlicher Auftrag: Bildung, Erziehung, Betreuung und Kinderschutz

 

 BayKiBiG (Auszüge aus Art. 13)

„Das pädagogische Personal in förderfähigen Kindertageseinrichtungen hat die Kinder in ihrer Einrichtung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu unterstützen. Mit dem Ziel, zusammen mit den Eltern den Kindern die hierzu notwendigen Basiskompetenzen zu vermitteln. Dazu zählen beispielsweise positives Selbstwertgefühl, Problemlösefähigkeit, lernmethodische Kompetenz, Verantwortungsübernahme sowie Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit. Das pädagogische Personal hat die Kinder ganzheitlich zu bilden und zu erziehen und auf deren Integrationsfähigkeit hinzuwirken. Der Entwicklungsbedarf des Kindes ist hierbei zu beachten.“

Die Arbeit in unserer Kindertagesstätte richtet sich nach den Zielen des BayKiBiG und dem darin enthaltenen Bayr. Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung (BEP)

 

Kinderschutzauftrag

„Zu den Aufgaben von Kindertageseinrichtungen zählt auch die Sorge um jene Kinder, deren Wohlergehen und Entwicklung gefährdet ist, und ihr Schutz vor weiteren Gefährdungen. Wohlergehen und Wohlbefinden des Kindes sind maßgebliche Voraussetzungen dafür, dass kindliche Lern- und Entwicklungsprozesse gelingen.“ (Art. 8.3.3. BEP)                                           „Erkennen und Abwenden akuter Kindeswohlgefährdungen ist ein komplexes Aufgabengebiet, mit dem viele verschiedene Stellen befasst sind … Viele Aufgaben können nur Fachkräfte wahrnehmen, die dafür besonders qualifiziert sind … Um den betroffenen Kindern und Familien in optimaler Weise helfen zu können, sind spezielle Fachkenntnisse und methodisches Erfahrungswissen unentbehrlich. Erforderlich ist daher, dass diese Stellen zusammenarbeiten, um mit vereinten Kräften den betroffenen Kindern und Familien Unterstützung, Hilfestellung und Schutz zu geben. Das vorrangige Ziel aller helfenden Instanzen ist es, zum Wohl des Kindes, mit den Eltern gemeinsam, eine einvernehmliche, die Gefährdung abwendende Lösung herbeizuführen.“ (Art. 8.3.3. BEP).

Für unsere Einrichtung wurde mit dem Jugendamt ein Vertrag zum Kinderschutz geschlossen, in dem als insoweit erfahrene Fachkraft die Erziehungsberatungsstelle steht und bei Bedarf unser Kooperationspartner ist. Wenn eine Gefährdung auf andere Weise nicht ausgeschlossen werden kann, muss das Jugendamt informiert werden.

 

 

1.4. Unsere curricularen Bezugs- und Orientierungsrahmen

BEP – Bildungs- und Erziehungsplan

Der Bayr. Bildungs- und Erziehungsplan versteht Erziehung und Bildung als ein auf Dialog ausgerichtetes Geschehen zwischen gleichwertigen Personen. Er ist vor dem Hintergrund eines Menschenbildes entworfen worden, der das Kind als ein Wesen ansieht, das auf Selbstbestimmung und Selbsttätigkeit vorbereitet wird. Mit Neugier und Kompetenzen ausgestattet, erkundet und erforscht es – mit Unterstützung der erwachsenen Bezugspersonen – sich selbst und die Welt um sich herum. Es eignet sich dabei Wissen an.                                             Der Bezugspunkt erzieherischen Denkens und Handelns ist daher das Kind als vollwertige Persönlichkeit, das zu seiner Entfaltung auf vielfältige Anregungen von Seiten der Erwachsenen angewiesen ist.

 

Ein solches Bild vom Kind verlangt vom Erwachsenen:

– Akzeptanz und Respektierung des Kindes

– Impulse gebende und unterstützende Begleitung des Kindes

– Förderung der Eigenaktivität und Selbstgestaltung des Kindes

– Stärkung des Wohlbefindens und Selbstwertgefühl des Kindes

– Das Bewusstsein, dass alle Beteiligten Lernende und Lehrende sein können. Das heißt, dass mit den Kindern gemeinsam klare Regeln und Grenzen ausgehandelt werden und deren Einhaltung vereinbart wird.

 

 

Differenzierte Lernumgebung

 

Anregende Lernumgebung und Exkursion

Ein Rundgang durch unseren Kindergarten

 

Der Kindergarten ist in folgende Räume aufgeteilt:
 

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2 Gruppenräume (Rot/Grün)
Intensivraum
Großzügiger Flur
Offene Küche
Waschraum mit Kindertoiletten und Wickelbereich
Büro/Personalraum
Putzraum
Turnraum (UG)
Toiletten für Personal und Gäste (UG)
Lagerraum (UG)
Heizungskeller (UG)

 

Jede Gruppe ist nach den individuellen Bedürfnissen der jeweiligen Kinder eingerichtet. Sie teilt sich auf in Puppenwohnung, Empore, Mal- und Basteltisch, Leseecke mit Sofa, Spielteppiche und Spieltische. Von beiden Gruppen aus besteht die Möglichkeit, den Intensivraum zu öffnen und mitzubenutzen. Die Aufteilung des Gruppenraumes regt die Kinder an, sich in kleinen Gruppen zu verteilen, aber auch zeitweise alleine zu spielen.

 

Im Flur befinden sich die Garderoben und einige Informationswände für Eltern und Besucher. Ebenso sind hier die für die Kinder wichtigen Schubladenschränke, in denen sie ihre Schätze und Kunstwerke aufbewahren können. Auch ein Sofa für die Eltern während der Eingewöhnungszeit steht bereit.

 

Der Intensivraum dient der Ruhefindung. Aufgeteilt in verschiedene Bereich wird der Raum für Teilgruppenarbeit, Einzeltherapien und Vorschulangebote genutzt. In der Traumhöhle haben besonders die kleinen Kinder die Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Die vierte Ecke lässt sich zu einem Kreativbauplatz, Kugelbad oder einem weiteren Ruhe- und Lesebereich gestalten. Durch seine flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten ist der Intensivraum besonders wichtig für die situationsorientierte Arbeit und das Eingehen auf die Wünsche, Anregungen und Bedürfnisse der Kinder. In diesem Raum sind auch unsere Bücher untergebracht. Außerdem wird dieser Raum nach dem Mittagessen als Gruppenraum für die Nachmittagskinder genutzt.

 

In der offenen Küche wird mit den Kindern gekocht und gebacken. In erster Linie wird dort das Mittagessen für die Kinder vorbereitet und aufgeteilt. Bei Festen bietet die offene Form mit einer Theke gute Möglichkeiten für die Bewirtung von Gästen.

 

Im Waschraum befinden sich 4 Kindertoiletten, 6 Kinderwaschbecken, eine Duschmöglichkeit und ein Wickelbereich.

 

Das Büro dient als Personalraum und bietet den Mitarbeitern die Möglichkeit für die Arbeit am PC im organisatorischen Bereich. Dieser Raum ist für ungestörte Gespräche mit Eltern, Mitarbeitern usw. gedacht. Außerdem ist er Aufbewahrungsort für Handbücher, Akten und Informationsmaterial.

 

Im Turnraum sind die Sprossenwand und eine Kletterwand aufgebaut. Außerdem haben wir dort eine Langbank, Matten und Turnutensilien. Der großzügige Raum wird zu gruppenübergreifenden Angeboten und bei Festen und Veranstaltungen genutzt.

 

 

 

Unser Garten

 

Außenanlage:

Unser Garten ist ruhig und großzügig mit zwei Sandkästen, einer neuen Doppelschaukel, einer Nestschaukel, einer neuen Wippe, Rutsche, Rutscherl-berg ausgestattet. Eine weit gepflasterte Fläche bietet den Kindern die Möglichkeit, sich mit Fahrzeugen und Rollern fort zu bewegen. Immer wieder werden mit den Kindern Angebote zum Projekt “Wachsen und Gedeihen” geplant und durchgeführt. Eine ausreichende Beschattung durch die hohen Bäume ist gegeben. Das Grundstück ist komplett eingezäunt.

 

 

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  • Eingang
  • Büro
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